Weltraumtourismus steht 2015 vor der Tür - werden Sie Astronaut.

Ja, Sie haben richtig gehört. In Kürze haben Sie die Möglichkeit im Xcor Lynx Mini-Raumschiff auf bis zu 103km aufzusteigen - Sie dürfen sich dann offiziell "Astronaut" nennen, da Sie die Karman-Linie überschritten haben. Der Suborbital-Weltraumtourismus wird vor allem mit Virgin Galactic und dem durch Burt Rutan entwickelten SpaceShipOne bzw. SpaceShipTwo in Verbindung gebracht. Die riesige Bekanntheit dieses Projekts ist vor allem dem Virgin-Gründer Sir Richard Branson zu verdanken, einem wahren Marketing-Genie. Weniger bekannt, aber vom Erlebnis her interessanter, hat sich im Windschatten von Virgin Galactic noch ein zweites Siegerprojekt etabliert: Das Xcor Lynx (Luchs). Beide werden auf dem Spaceport Mojave entwickelt - sind sozusagen Nachbarn - und die beiden Suborbital Space-Projekte liefern sich ein Kopf-an-Kopf Rennen. Weitere Projekte wie EADS Astrium Space Tourismus Projekt oder Rocketplane XP sind in der Zwischenzeit eingestellt oder Konkurs.

Das Xcor Lynx besticht durch die Einfachheit

Doch warum ist das viel später gestartet Xcor Lynx auf einmal auf Augenhöhe mit Virgin Galactic? Was unterscheidet die beiden Projekte? Die Antwort ist relativ einfach: Das Lynx Projekt ist vom Konzept her viel einfacher als das Virgin Galactic-Projekt mit dem Mutterschiff WhiteKnightTwo und dem SpaceShipTwo, welches ausgeklinkt wird. Das Xcor Lynx startet aus eigener Kraft und ist gewissermassen ein kleines Space-Flugzeug mit Raketenantrieb. Die reduzierte Komplexität hat einerseits zu einem schnellen Fortschritt des Lynx-Projekts geführt, andererseits ist es in Bezug auf die Sicherheit ein grosser Vorteil.

Und vom Erlebnis her ist es wohl für die allermeisten Space-Touristen ebenfalls weit interessanter: Der Space-Tourist sitzt direkt neben dem Piloten und hat eine fantastische Sicht durch das riesige Canopy. Er hat den Piloten während der Vorbereitung und des ganzen Erlebnisses für sich allein, was das Lynx-Erlebnis viel intensiver und persönlicher macht. Im Vergleich dazu sitzt der Virgin Galactic-Passagier wie in einem Reisebus mit Mitpassagieren und kleinen Fenstern. Der Vorteil von Virgin Galactic - das floaten in der Schwerelosigkeit - ist ebenfalls weg: Die amerikanische Flugaufsicht FAA erlaubt das losschnallen der Virgin Galactic Passagier nicht.

Ein weiterer Vorteil des Lynx: Dank der Einfachheit und der bereits bei der Nasa bewährten Technologie ist die Wartung viel einfacher und es kann öfter geflogen werden. Das führt dazu dass die Preise weniger als 50% von Virgin Galactic sind - für ein besseres Weltraum-Erlebnis!

Der Flug ins All im Xcor Lynx-"Raumschiff"

Das Erlebnis ist gewaltig: Der Raketenantrieb des Lynx ist dermaßen stark dass es nach dem Start mit einem Winkel von 75° fast senkrecht hinauf geht. Bereits nach weniger als einer Minute werden Sie die Schallmauer durchbrechen, auch im Überschallflug wird das Lynx noch mit 3g weiter beschleunigt bis auf fast dreifache Schallgeschwindigkeit. Das Lynx ist so überaus schnell dass der Scheitelpunkt von 103km rasch erreicht ist. Da oben erwartet Sie eine atemberaubende Sicht: Die Erde sieht aus wie von einem Satellitenbild, weit weit unten ist die Kugel mit dem blauen Schleier der Atmosphäre sichtbar. Der Himmel ist pechschwarz, mit unzähligen Sternen auch tagsüber. Nun wissen Sie, was es ausmacht, ein Astronaut zu sein. Es ist dieser Anblick den Sie garantiert nie vergessen werden.

Xcor Lynx - Werden Sie Astronaut!

Einzigartige Aerodynamik, Schub-Gewichtsverhältnis > 1, Überschallflug, High-Altitude / Edge-of-Space Flug

Hohe Flugkosten

Mehr Informationen über die MiG-29

Angebot und Buchung


Dati tecnici

Xcor Lynx - das revolutionäre Raketenflugzeug für Suborbital-Weltraumflüge.

  • Länge: 8,50 m
  • Spannweite: 7,32 m
  • Höhe: 2,20 m
  • Höchstgeschwindigkeit: Vmax Mach 3 / 3675 km/h
  • Flughöhe: bis 107km
  • Schub (Thrust): 2900 pounds