 BAe B-103 Buccaneer
Die Blackburn B-103 Buccanneer ist ein trägergestütztes Kampfflugzeug. Die Maschine sollte Angriffseinsätze, auch solche mit atomaren Waffen, durchführen. Die Maschine, die 1958 das erste Mal abhob, war speziell für den Tiefflugeinsatz im schallnahen Bereich konzipiert. Dort ist die Buccaneer selbst so bekannten Flugzeugen wie Jaguar, Phantom, F-111, Mirage III, F15E Eagle, oder Suchoi SU-24 überlegen.
Ausgestattet war die Buccaneer ursprünglich mit zwei seitlich am Rumpf angebrachten Gyron-Junior Mk-101 Strahltriebwerken. Da die Maschine ein Trägerflugzeug gedacht war, kann sich der Heckkonus in zwei Hälften spalten, und somit als Luftbremse dienen. Ab 1965 wurde eine verbesserte Version, die Buccaneer S.Mk 2 mit etwas größerer Spannweite, vier Außenlastträgern unter den Tragflächen und verbesserten Rolls-Royce Mantelstromtriebwerken eingeführt.
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 Buccaneer auf einem Flugzeugträger
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Zum Einsatz in einem kriegerischen Konflikt kam die Buccaneer während des Golfkrieges von 1991. Dies, nachdem Alliierte Truppen Kuweit gegen den Aggressor Irak zu Hilfe geeilt waren. Die Buccaneers der Royal Air Force und der Royal Navy benutzten die Buccaneers, um Ziele zu markieren und lasergelenkte Präzisionsbomben abzuwerfen.
Die letzten Buccaneers wurden im Jahre 1993 ausgemustert. Sie wird weitherum als eines der besten Tiefflug-Angriffsflugzeuge seiner Tage betrachtet und geniesst noch heute einen ausgezeichneten Ruf.
Südafrika war neben Grossbritannien das einzige Land, das die Buccaneer flog. Die privaten Maschinen in Südafrika sind heute die einzigen noch flugfähigen Muster.
Technische Daten Buccaneer
- Höchstgeschwindigkeit: ca. 1038km/h auf Meereshöhe
- Besatzung: 2 Mann
- Antrieb: zwei mal 3221 kp Standschub
- Reichweite: ca. 1600 km
- Gesamtgewicht: 20866kg
- Bewaffnung: bis 1814kg Waffen in internem Waffenschacht
(auch atomare Waffen), daneben externe Aufhängungen

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