Die MiG-31 Foxhound ist der modernere Nachfolger der MiG-25 Foxbat. Die Serienproduktion der MiG-31 fand im Werk von Nischnii-Novgorod (ehemals Gorki) statt, von wo aus auch die Flüge mit Passagieren stattfinden.
Um die MiG-31 zu beschreiben, muss man zwangsläufig zu Superlativen greifen, derart beeindruckend sind deren Daten. So erreicht die MiG-31 3000km/h (Mach 2.83), erreicht Höhen wie kein anderes Flugzeug und ist auch vom Zweck her kein alltägliches Flugzeug: Neben seiner eigentlichen Funktion als zweisitziger Langstreckenjäger fängt die MiG-31 auch tieffliegende Marschflugkörper ab, kann dank ihrem starken Radar gegnerische Störsignale durchbrennen und Stealth-Flugzeuge abfangen, dank ihrer Leistung kann sie bis an den Rand des Weltalls fliegen und sogar Satelliten abschiessen.
Daneben wird die MiG-31 auch als fliegendes Forschungslabor eingesetzt. Ausserdem ist in Zusammenarbeit mit dem europäischen Luftfahrtskonsortium EADS (Airbus) ein auf der MiG-31I basierendes System zum Start von Satelliten geplant. Dessen Start ist für 2008 vorgesehen.
Die MiG-31 besteht aus einer Struktur und aus Materialien, die ihr auch bei niedrigen Flughöhen Hochgeschwindigkeitsflüge erlauben.
Dei Bewaffnung der MiG-31 geht von Bordkanonen, über Kurz-, Mittel-, und Langstrecken-Luft-Luft-Raketen, bis hin zu TV- und Laser-gelenkten Bomben und Anti-Radar-Raketen.
Zurzeit befinden sich in Russland 212 MiG-31 im Einsatz. Daneben besitzt auch Kasachstan 32 MiG-31. Verhandlungen laufen mit einigen Staaten. Mit China war Russland handelseinig, zog dann aber das Angebot zurück, weil die MiG-31 zu viele Neuerungen aufwies, die man nicht exportieren wollte.
Im Jahre 2007 hat die russische Luftwaffe nun grünes Licht für eine Erneuerung der MiG-31-Flotte gegeben: Die neue MiG-31 hat eine vollkommen erneuerte Geräteausstattung des Cockpits. Der neue Navigationskomplex ist in Abstimmung mit dem des Jäger MiG-29 entwickelt worden. Die Besonderheit des Waffenleitkomplexes besteht darin, Raketen auf Ziele zu steuern, die von anderen Flugzeugen abgefeuert wurden. In diesem Fall erscheint während der Arbeit des Radars Zaslon-M vor dem Gegner lediglich ein Flugzeug, während die anderen Jäger die Möglichkeit haben, die Ziele unter Funkstille anzugreifen. Die Erfassungsreichweite des Zaslon-M gegen Jäger beträgt 320 km und während des Erprobungen demonstrierte man, dass die MiG-31 ein Ziel auf 280 km Distanz vernichten kann.
Flugprogramm der MiG-31
Zum Flugprogramm gehören folgende Manöver:
- Überschreiten der zweifachen Schallgeschwindigkeit (Mach 2.35)
- Rollen
- Immelman
- Split-S
- Loopings
- Beschleunigendes senkrechtes Steigen
- Aufsteigen bis auf eine Höhe von 21'000-22'000 Meter (abhängig vom Wetter)
Der Flugpassagier hat die Möglichkeit, die MiG-31 in der Luft teilweise selbst zu steuern.
Preise für einen MiG-31 Flug
Die Preise sind in EUR angegeben und beziehen sich auf die netto-Flugzeit. Start und Landezeit ist kostenlos.